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Kopflagerungskissen für Erwachsene, Rückenlage

Produktinformationen "Kopflagerungskissen für Erwachsene, Rückenlage"

Das Auftreten von Schmerzen und Druckstellen am Hinterkopf im Anschluss an eine Operation hat Pflegekräfte veranlasst, eine Lösung zu suchen, die dem Patienten unnötige Schäden erspart. Meist ist es problematisch, den Kopf des Patienten fachgerecht zu lagern. Einerseits muss er in physiologischer Stellung sein, andererseits soll ein Schlenkern des Kopfes verhindert und Zug auf den Tubus vermieden werden.

Bei länger dauernden Operationen kann es dazu kommen, dass durch lokalisierten Druck eine Minderdurchblutung am Hinterkopf verursacht wird. Dies passiert immer dann, wenn der Auflagedruck höher als der arterielle kapillare Verschlussdruck ist. Letzterer beträgt, abhängig vom Blutdruck, ungefähr 22 – 25 mm Hg. Der Kopf eines Patienten wiegt ca. 6 Kilogramm. Je kleiner die Auflagefläche des Kopfes ist und je größer sein Gewicht, umso höher ist der Auflagedruck und die Schädigung des Gewebes.Weitere Beispiele hierfür sind: eine „vergessene“ Kanülenhülse oder Scherkräfte durch unachtsames Hochziehen auf dem Operationstisch beim narkotisierten Patienten. Der anästhesierte, sedierte oder bewusstlose Patient kann nicht auf Schmerzreize reagieren. Demnach ist er darauf angewiesen, dass die Pflegekraft oder der behandelnde Arzt Läsionen durch Lagerungshilfsmittel vorbeugt.

Es ist erwiesen, dass durch den kontinuierlichen Druck – wobei die Dauer ausschlaggebender ist, als die Intensität – dieses Gewichtes auf den OP-Tisch oder einen Kopfring gerade bei längeren Operationen Hautläsionen entstehen. Diese werden von den Patienten postoperativ häufig als Kopfschmerzen beklagt. Schlimmstenfalls erleiden die Patienten jedoch Druckschäden an der Haut und Haarausfall.

Innerhalb einer Studie (Strunk, Osterbrink) wurden vergleichende Auflagedruckmessungen mittels einer pneumatischen Elektrode am Hinterkopf durchgeführt. Hierbei lagen die Patienten auf unterschiedlichen Medien. Die Auflagedrucke betrugen beispielsweise nach einer Stunde auf dem Maquet® Universal-Operationstisch 85 mm Hg, auf dem Kopfring 100 mm Hg und auf dem neuen Lagerungskissen „Headcare“ 20 mm Hg.

Es hat sich gezeigt, dass der Auflagedruck und damit die Gefährdung für den Patienten, bei dem von Strunk und Osterbrink neu entwickelten Kopflagerungshilfsmittel „Headcare“ erheblich niedriger ist. Es ist daher geeignet, die oben genannten Probleme zu verhindern. Das Kissen eignet sich hervorragend zur physiologischen Lagerung des Kopfes, sowohl auf dem Operationstisch als auch in der Ambulanz, im Rettungsdienst, in diagnostischen Einrichtungen, auf lntensivstationen und Rehabilitationszentren. Es verhindert Schmerzen, Druckstellen und Haarausfall und ist somit ein zuverlässiges Mittel zur Dekubitus- und Alopeciaprophylaxe.

Produktbeschreibung
Bei dem Kissen „Headcare“ handelt es sich um einen Relaxschaum, der mit Polyurethan beschichtet ist. Es ist 21,5 cm breit, 10,5 cm hoch und 28,4 cm lang. Durch die noppenartige Oberfläche werden eine gleichmäßige Verteilung des Gewichtes und damit eine Verminderung der Auflagedrucke erreicht. Relaxschaum ist ein offener Polyurethanschaum mit einem hohen Raumgewicht, der sich durch gute Anpassungsfähigkeit, Absorbierung von Erschütterungen und langsame Rückstellung, selbst nach höchster Kompression, auszeichnet.

Das Kissen ist mit allen herkömmlichen Desinfektionsmitteln in vorgeschriebener Konzentration desinfizierbar. Ebenso kann es bis maximal 70°C chemothermisch gereinigt werden.

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